01.
 
Dienstag   1. Mai 2012: Naziaufmarsch in Bonn verhindern
   
  Antifa
 

1. Mai 2012: Naziaufmarsch in Bonn verhindern

1.Mai Nazifrei Bonn-Beuel

Am 1. Mai rufen Neonazis zu einer Demonstration unter dem Motto
„Finanzsysteme brechen – Knechtschaft überwinden“ in der Bonner-Beuel auf.
Beworben wird der Neonaziaufmarsch von sogenannten „Freien Kräften aus dem
Rheinland“. Aufgrund der polizeilichen Auflagen gegenüber den angemeldeten
Protestmahnwachen und Demonstrationen führt der Weg der Neonazis nach
Ansicht vom Bonner Bürgerbündnis gegen Recht wahrscheinlich vom Beueler
Bahnhofsvorplatz über die Friedrich-Breuer-Straße am Rathaus vorbei
Richtung Rhein und über die Herrmannstraße und Johann-Link-Straße auf der
Goetheallee zurück zum Beueler Bahnhof.

Einen Zugtreffpunkt aus Köln folgt demnächst.

Den Aufruf des antifaschistischen Protestbündnisses findet Ihr hier:
http://antifabuendnis.blogsport.de/aufruf/


Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Dienstag   Heraus zum autonomen 1. Mai 2012! Überall
   
  Action
 

Heraus zum autonomen 1. Mai 2012!

Für die soziale Revolution!
Solidarität mit den sozialen Kämpfen und Aufständen in Europa und weltweit!
Gründe gibt es mehr als genug – ab auf die Straße!
Heraus zum autonomen 1. Mai!
Es wird Zeit!

In ganz Europa verschärft sich rapide die Dauerkrise des Kapitalismus. Die Reaktion der Herrschenden besteht im Griff zum altbewährten Schmiermittel der kapitalistischen Maschinerie: Der Durchsetzung wahnsinniger, unsozialster Kürzungsprogramme in den betroffenen Ländern und Regionen.
Die rigorose, undemokratische Art, mit der diese „Programme“ und „Pakete“ den Bevölkerungen aufgezwungen werden und ihre direkten Folgen, lassen sich seit einiger Zeit vor allem in Griechenland beobachten. Hier werden nun zum ersten Mal im großen Stil gegen eine westliche Industrie-Nation die brutalen Mechanismen angewandt, die in den vergangenen Dekaden für die reibungslose Ausbeutung in den Ländern des globalen Südens gesorgt haben.
Die sogenannte Troika – EU, EZB und IWF – erzwingt Umstrukturierungsprojekte und hebelt dabei, ganz nebenbei und wie selbstverständlich, die ohnehin marginalen Mitbestimmungsmechanismen der bürgerlichen Demokratien aus.
Der Lebensstandard für die breite Masse wird durch Einschnitte bei Lohn, Rente, Arbeitszeit, Transfergeldern, Gesundheitsversorgung, Kultur, Infrastruktur und vielem mehr massiv geschliffen, während gleichzeitig die Profite der Besitzenden durch Krisen-“Lösungs“-Pakete in unvorstellbaren Dimensionen gesichert werden. All dies passiert aber eben nicht nur in Griechenland, sondern gleichzeitig in vielen anderen Ländern. Und überall wehren sich Menschen erbittert gegen diese Politik. Ihnen gilt unsere Solidarität!

Die deutsche Regierung treibt diese autoritäre Krisenstrategie außenpolitisch maßgeblich mit voran. Im Innern werden gleichzeitig Teile der Lohnarbeitenden stark unter Druck gesetzt, indem der Niedriglohnsektor, unter anderem mittels der „Agenda 2010“, immens ausgebaut wird. Zusammen mit dem massiven Export von Kriegsgerät in die Krisenregionen Europas und der Welt und der effizient-tödlichen Abschottung der Außengrenzen, können sich die hier Herrschenden nun als „Gewinner der Krise“ bezeichnen. Das Elend woanders, sichert, wie eh und je, den Lebensstandard hier. Was im globalisierten Kapitalismus schon immer eine Selbstverständlichkeit ist, zeigt sich in den „jetzigen Zeiten neuer Blüten der Dauerkrise“ um so deutlicher – und nun eben auch direkt „vor unserer Haustüre“. Deutschland ist eine der letzten Inseln, in denen der Lebensstandard für Teile der Bevölkerung bisher vergleichsweise vorsichtig abgebaut wird und so die sozialen Auseinandersetzungen relativ entschärft bleib
en.

Uns ist jedoch bewusst: Wenn wir Sand im Schmiermittel der autoritären „Krisenlöser_innen“ sein wollen, muss es auch in „Kerneuropa“ gehörig rumpeln. Da führt kein Weg dran vorbei und Gründe gibt es genug. Nach wie vor sind in Deutschland Millionen Menschen den Erniedrigungen und Zwängen des „Hartz IV“-Regimes ausgesetzt.
Auch die seit ehedem götzenhaft angepriesenen, neuen Arbeitsplätze, neuerdings in Deutschland „Jobwunder“ genannt, bestehen zum Großteil aus Niedriglohnjobs, wie der Leiharbeit, die wenig Geld und noch weniger Sicherheiten und Perspektiven bieten. Durch den Druck der Hartz-IV-Verarmungsmaschinerie werden immer mehr Menschen in beschissene Arbeit für ein paar Euro gezwungen.

Zugleich zeigt sich an der Lage vieler Kommunen, dass die Verschuldungspolitik mit Nichten nur die neuerdings sogenannte Peripherie Europas betrifft, sondern auch uns direkt – Städte und Kreise in denen wir leben.

In Wuppertal wird das vor zwei Jahren, nach öffentlichem Druck, noch abgebrochene Kürzungsprogramm nun unter dem neuen schönen Namen „Stärkungspaket Stadtfinanzen“ neu aufgelegt und soll jetzt schonungslos umgesetzt werden. Die versprochenen 72 Millionen Euro „Hilfsgelder“ dieser wohlklingenden Mogelpackung des Landes sind daran gekoppelt, dass Wuppertal mittelfristig einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt. Das heißt nichts anderes, als dass Wuppertal gezwungen wird, neue, härtere Kürzungsprogramme durchzusetzen.
Der Stadtrat, der sich immerhin als Vertretung der Wuppertaler Bürger_innen legitimiert, hat bei dieser Entscheidung nicht mehr viel zu sagen und begnügt sich auch offenbar in der Rolle nur Vorschläge machen zu dürfen, wo genau gespart werden – und wen es denn treffen soll (Griechenland lässt grüßen).
Wir müssen dem neurotischen Kürzungswahnsinn mindestens unser Bedürfnis nach ein paar grundlegenden Selbstverständlichkeiten entgegenhalten.
Denn wie schon 2010, sind „(…)kostenloses Schulmittagessen, öffentlich finanzierte Theater, Freie Kultur und Museen, ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr, kostenlose Kita-Plätze, bis zum gebührenfreien Studium keine Luxusforderungen, sondern der Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe“.

Es bleibt dabei: Wir zahlen nicht – auf keiner Ebene! Auf nach Frankfurt vom 17.-19. Mai 2012 den Krisengewinnern in die Suppe spucken.

Die Auseinandersetzung für das gute Leben findet jedoch nicht nur auf der internationalen, deutschlandweiten oder kommunalen Ebene statt. Genauso wichtig ist es vor Ort unsere kleinen Stadtteilprojekte weiter zu führen und in alle Richtungen auszuweiten, denn dort werden wir in unser direkten Umgebung mit der ganzen und sehr unterschiedlichen Bandbreite des sozialen Lebens konfrontiert.
Hier bewegen wir uns direkt im Kleinen, mal temporär, mal auf Dauer, und machen schönes Leben möglicher.
In diesem Sinne: Der Sperrmüll bleibt frei! Ordnungsamt/KOD verpiss dich! …und die “Vierte Woche” kocht weiter die köstlichsten Mahlzeiten.

Auch die direkten Auseinandersetzungen mit den Ämtern und Autoritäten um uns herum, müssen wir wieder verstärkt und kollektiviert aufnehmen.
Immer mehr Menschen können sich öffentlichen Nahverkehr oder gesundes, bewusstes Essen nicht mehr leisten. Dass deshalb viele mit Ladendiebstählen oder Schwarzfahrerei ihre leeren Taschen entlasten, ist nicht nur normal, sondern begrüßenswert. Zur Abschreckung werden solche Delikte hart bestraft und die Zahl derer, die wegen Kleinkram einsitzen, ist hoch. Dass deutsche Knäste größtenteils eben nicht mit Schwerkriminellen, sondern mit Leuten voll sind, die einfach ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten, zeigt, dass das Knastsystem vor allen Dingen zur präventiven Bekämpfung sozialer Unruhen da ist.
Und wo von Knast gesprochen wird, darf von Schule nicht geschwiegen werden. Die autoritäre Zurichtung auf einer zutiefst ungerechten Gesellschaft, die in der Schule ihren Anfang nimmt, wird nicht nur in Wuppertal-Unterbarmen, wo Unbekannte das Lehrerzimmer ansteckten, mehr und mehr von ihren Opfern bekämpft.
Auch der aktuelle Fall um das angezündete Jobcenter an der Uellendalerstraße zeigt, dass es verdammt viele Menschen gibt, die die Schikanen nicht mehr ertragen wollen. Leider zeigt auch hier die gerichtliche Strafe für diese sehr nachvollziehbare Aktion, dass wir noch viel zu vereinzelt sind, um uns angemessen wehren zu können, gleichzeitig aber auch die Angst der Autoritäten – das eine gilt es möglichst schnell zu ändern, das andere zu vergrößern.
Solidarität ist ein Waffe!

Unser Blick sollte sich dabei nicht nur auf Europa fokussieren. Vor einem Jahr erlebten wir den Beginn des “arabischen Frühlings” mit den Aufbrüchen in Tunesien und Ägypten. Diese machten uns und vielen anderen Menschen große Hoffnung. Die Aufstände machen deutlich, dass der Traum von einer anderen, besseren, freieren und gerechteren Welt ohne Leid, Ausbeutung und Unterdrückung noch lange nicht ausgeträumt ist.
Auch über ein Jahr später, nachdem die Islamisten bei Wahlen gewonnen haben und sich in Ägypten eine Militärdiktatur zu etablieren versucht, sehen wir dennoch, dass die Revolten und die Stürze der Diktatoren Ben Ali und Mubarak Freiräume geschaffen haben. Für massenhafte kleine und große soziale Kämpfe, in denen sich die Menschen für ihre Rechte und ein besseres, würdiges Leben einsetzen.

Im letzten Jahr konnten wir in Libyen erleben, wie schnell eine, wenigstens im Ansatz emanzipatorische Bewegung, abgedrängt wird, sobald die Militarisierung beginnt. Der vom Regime oktroyierte Bürgerkrieg und der Nato-Kriegseinsatz sorgten dafür, dass emanzipatorische Kräfte keine Chance mehr hatten.
Ähnliches können wir grade in Syrien erleben: Der Diktator Baschar al-Assad kämpft mit allen Mitteln brutal um seine Macht. Andere, auch westliche Staaten ringen um Einfluss oder wollen eben diesen nicht verlieren. Das alles sind leider keine guten Voraussetzung für eine emanzipatorische Entwicklung, dennoch werden wir weiter auf die fortschrittlichen Kräfte hoffen, wie die Basiskomitees in den Vierteln und endlich Formen der realen Solidarität zu entwickeln.

Keine Festung Europa! Frontex bekämpfen! Abschiebungen verhindern!
Auf zum No-Border-Camp von 13.7. bis zum 22.7.2012 in Köln!

Auch sehen wir uns gezwungen, die ekelhaften Nazistrukturen in Wuppertal erneut zu thematisieren. Momentan lernen die Nazis – für sie eher ungewohnt – zwar, was staatliche Repression heißt, aber das bedeutet für uns leider nicht, dass wir die Hände in den Schoss legen können, denn gleichzeitig warten die selben Repressionsorgane nur auf eine Gelegenheit, auch emanzipatorische Kräfte heimzuleuchten.
Wie lange das neue staatliche Interesse an den Nazi-Schläger- und Mörderbanden anhält, bleibt darüber hinaus kritisch abzuwarten. So oder so, müssen wir weiter kontinuierliche Anti-Nazi-Arbeit leisten.

Kein Raum für Nazis! Nazis raus aus den Clubs und Kneipen!
Keine Wuppertaler Nazis am 1. Mai nach Bonn!

Vielleicht ist es kein Zufall, dass gerade in Städten wie Wuppertal und Dortmund Nazis so massiv auftreten und einen gewissen Zulauf haben, denn Armut und Zerschlagung sozialer Mindeststandards gehen leider oft auch mit Zuflucht in autoritäres und ausgrenzendes Denken einher.
Antifaschismus kann daher nicht reine Anti-Nazi-Arbeit sein. Kämpfe gegen gesellschaftlichen und staatlichen Rassismus und Auseinandersetzungen gegen Ausbeutung und Armut müssen mit antifaschistischen Engagement zusammen kommen.

Deshalb keinen Meter den “Pro NRW”-Rassisten am 1.Mai in Wuppertal!
Kommt zum Antifa-Camp vom 24.8. bis zum 2.9.2012 nach Dortmund!

Da wir jedes Jahr zum 1.Mai versuchen einen groben Rundumschlag über alle unsere Auseinandersetzungen und Kämpfe zu vollziehen, darf das Thema (Atom-)Energie nicht fehlen. Nach dem Schock von Fukushima im März 2011 und den folgenden Massenprotesten gegen Atomenergie, entschied die schwarz-gelbe Bundesregierung zunächst aus der Nuklearenergie „auszusteigen“. Konkret heißt das leider nur, dass in 10 Jahren alle AKWs runter gefahren sein sollen.
Dieser sogenannte Ausstieg ist keineswegs konsequent, weder wird die Urananreicherung der Firma Urenco in Gronau eingestellt, noch werden die Exporte von Atomtechnologie von Firmen wie Simens gestoppt. Zudem ist völlig unklar, wie in einigen Jahren über den Ausstieg entschieden wird. Möglicherweise ist Atomenergie dann wieder opportuner. Deshalb sind wir sehr froh, dass die Anti-Atom-Bewegung sich nicht befriedigen lies und dies mit einem beeindruckend lebhaften und vielfältigen Widerstand im Wendland unter Beweis stellte. Auch die Atom-Transporte im Westen, vermutlich noch in diesem Jahr, werden wieder Ansatzpunkt für Widerstand gegen die menschenfeindliche Atompolitik sein.

West-Castoren stoppen! Für eine Welt, in der Atomanlagen unmöglich sind!

Die vier Großenergiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW sind mit die wichtigsten Akteure in der (Atom-)Energiepolitik, die sich den hiesigen Energiemarkt aufteilen. Allerdings handeln sie nicht nur mit Atomenergie, sondern auch mit der ebenso zentralistisch aufgebauten Kohleverstromung, die unglaubliche Umweltbelastungen verursacht. Deshalb gilt es weiterhin die Energieriesen zu Fall zu bringen!
Für eine dezentrale Energieversorgung, gestaltet von Menschen und für die Bedürfnisse von Menschen. Eine gute Gelegenheit, RWE weiter unter Druck zu setzen, bietet – wie im letzten Jahr – die Aktionärs-Hauptversammlung am 19. April 2012. Verschiedene Umweltgruppen und Anti-Atom-Initiativen mobilisieren zu einem Protest-Camp vom 18. bis zum 19.April vor der Gruga-Halle in Essen.

Für all dies und noch viel mehr!
Eine bessere Welt ist nötig und möglich!
Heraus zur autonomen 1. Mai-Demonstration!
Es ist Zeit!

Wir grüßen die autonomen 1.Mai-Demos in Oldenburg, Nürnberg, Hamburg, Berlin, Zürich, die Euromaydays in Bochum, Hamburg und Lissabon!

15. April Antifaschistischer Stadtrundgang zum 67. Jahrestag der Befreiung von Wuppertal – 13 Uhr – Deweerthscher Garten
27. April “4. Woche” – 16 Uhr – Schusterplatz
28. April AZ-Bühne auf dem Ölbergfest
29. April Vollversammlung für autonome Politik – 13 Uhr – AZ Köln
30. April Nachttanzdemo – 21 Uhr – Deweerthscher Garten
05. Mai Aktionstag Freifahrt
16. – 19. Mai Bloccupy Frankfurt

http://autonomer1mai.noblogs.org/
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Dienstag   Heraus zum autonomen 1. Mai 2012 in Wuppertal !
   
14:00   Action
 

Heraus zum autonomen 1. Mai 2012 in Wuppertal !
14:00 Uhr Gathe / Höhe AZ anschl. Strassenfest auf dem Schusterplatz!
Zwischendurch ab ca. 16:30 Uhr Treffpunkt Schusterplatz PRO-NRW Nazi-Provokationen verhindern!

www.autonomer1mai.noblogs.org


Aufruf!
Für die soziale Revolution!
Solidarität mit den sozialen Kämpfen und Aufständen in Europa und weltweit!
Gründe gibt es mehr als genug – ab auf die Straße!
Heraus zum autonomen 1. Mai!
Es wird Zeit!

15. April Antifaschistischer Stadtrundgang zum 67. Jahrestag der Befreiung von Wuppertal – 13 Uhr – Deweerthscher Garten
27. April “4. Woche” – 16 Uhr – Schusterplatz
28. April AZ-Bühne auf dem Ölbergfest
30. April Nachttanzdemo – 21 Uhr – Deweerthscher Garten
05. Mai Aktionstag Freifahrt
16. – 19. Mai Bloccupy Frankfurt

In ganz Europa verschärft sich rapide die Dauerkrise des Kapitalismus. Die Reaktion der Herrschenden besteht im Griff zum altbewährten Schmiermittel der kapitalistischen Maschinerie: Der Durchsetzung wahnsinniger, unsozialster Kürzungsprogramme in den betroffenen Ländern und Regionen.
Die rigorose, undemokratische Art, mit der diese „Programme“ und „Pakete“ den Bevölkerungen aufgezwungen werden und ihre direkten Folgen, lassen sich seit einiger Zeit vor allem in Griechenland beobachten. Hier werden nun zum ersten Mal im großen Stil gegen eine westliche Industrie-Nation die brutalen Mechanismen angewandt, die in den vergangenen Dekaden für die reibungslose Ausbeutung in den Ländern des globalen Südens gesorgt haben.
Die sogenannte Troika – EU, EZB und IWF – erzwingt Umstrukturierungsprojekte und hebelt dabei, ganz nebenbei und wie selbstverständlich, die ohnehin marginalen Mitbestimmungsmechanismen der bürgerlichen Demokratien aus.
Der Lebensstandard für die breite Masse wird durch Einschnitte bei Lohn, Rente, Arbeitszeit, Transfergeldern, Gesundheitsversorgung, Kultur, Infrastruktur und vielem mehr massiv geschliffen, während gleichzeitig die Profite der Besitzenden durch Krisen-“Lösungs“-Pakete in unvorstellbaren Dimensionen gesichert werden. All dies passiert aber eben nicht nur in Griechenland, sondern gleichzeitig in vielen anderen Ländern. Und überall wehren sich Menschen erbittert gegen diese Politik. Ihnen gilt unsere Solidarität!
Die deutsche Regierung treibt diese autoritäre Krisenstrategie außenpolitisch maßgeblich mit voran. Im Innern werden gleichzeitig Teile der Lohnarbeitenden stark unter Druck gesetzt, indem der Niedriglohnsektor, unter anderem mittels der „Agenda 2010“, immens ausgebaut wird. Zusammen mit dem massiven Export von Kriegsgerät in die Krisenregionen Europas und der Welt und der effizient-tödlichen Abschottung der Außengrenzen, können sich die hier Herrschenden nun als „Gewinner der Krise“ bezeichnen. Das Elend woanders, sichert, wie eh und je, den Lebensstandard hier. Was im globalisierten Kapitalismus schon immer eine Selbstverständlichkeit ist, zeigt sich in den „jetzigen Zeiten neuer Blüten der Dauerkrise“ um so deutlicher – und nun eben auch direkt „vor unserer Haustüre“. Deutschland ist eine der letzten Inseln, in denen der Lebensstandard für Teile der Bevölkerung bisher vergleichsweise vorsichtig abgebaut wird und so die sozialen Auseinandersetzungen relativ entschärft bleiben.
Uns ist jedoch bewusst: Wenn wir Sand im Schmiermittel der autoritären „Krisenlöser_innen“ sein wollen, muss es auch in „Kerneuropa“ gehörig rumpeln. Da führt kein Weg dran vorbei und Gründe gibt es genug. Nach wie vor sind in Deutschland Millionen Menschen den Erniedrigungen und Zwängen des „Hartz IV“-Regimes ausgesetzt.
Auch die seit ehedem götzenhaft angepriesenen, neuen Arbeitsplätze, neuerdings in Deutschland „Jobwunder“ genannt, bestehen zum Großteil aus Niedriglohnjobs, wie der Leiharbeit, die wenig Geld und noch weniger Sicherheiten und Perspektiven bieten. Durch den Druck der Hartz-IV-Verarmungsmaschinerie werden immer mehr Menschen in beschissene Arbeit für ein paar Euro gezwungen.
Zugleich zeigt sich an der Lage vieler Kommunen, dass die Verschuldungspolitik mit Nichten nur die neuerdings sogenannte Peripherie Europas betrifft, sondern auch uns direkt – Städte und Kreise in denen wir leben.
In Wuppertal wird das vor zwei Jahren, nach öffentlichem Druck, noch abgebrochene Kürzungsprogramm nun unter dem neuen schönen Namen „Stärkungspaket Stadtfinanzen“ neu aufgelegt und soll jetzt schonungslos umgesetzt werden. Die versprochenen 72 Millionen Euro „Hilfsgelder“ dieser wohlklingenden Mogelpackung des Landes sind daran gekoppelt, dass Wuppertal mittelfristig einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt. Das heißt nichts anderes, als dass Wuppertal gezwungen wird, neue, härtere Kürzungsprogramme durchzusetzen.
Der Stadtrat, der sich immerhin als Vertretung der Wuppertaler Bürger_innen legitimiert, hat bei dieser Entscheidung nicht mehr viel zu sagen und begnügt sich auch offenbar in der Rolle nur Vorschläge machen zu dürfen, wo genau gespart werden – und wen es denn treffen soll (Griechenland lässt grüßen).
Wir müssen dem neurotischen Kürzungswahnsinn mindestens unser Bedürfnis nach ein paar grundlegenden Selbstverständlichkeiten entgegenhalten.
Denn wie schon 2010, sind „(…)kostenloses Schulmittagessen, öffentlich finanzierte Theater, Freie Kultur und Museen, ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr, kostenlose Kita-Plätze, bis zum gebührenfreien Studium keine Luxusforderungen, sondern der Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe“.
Es bleibt dabei: Wir zahlen nicht – auf keiner Ebene! Auf nach Frankfurt vom 17.-19. Mai 2012 den Krisengewinnern in die Suppe spucken.
Die Auseinandersetzung für das gute Leben findet jedoch nicht nur auf der internationalen, deutschlandweiten oder kommunalen Ebene statt. Genauso wichtig ist es vor Ort unsere kleinen Stadtteilprojekte weiter zu führen und in alle Richtungen auszuweiten, denn dort werden wir in unser direkten Umgebung mit der ganzen und sehr unterschiedlichen Bandbreite des sozialen Lebens konfrontiert.
Hier bewegen wir uns direkt im Kleinen, mal temporär, mal auf Dauer, und machen schönes Leben möglicher.
In diesem Sinne: Der Sperrmüll bleibt frei! Ordnungsamt/KOD verpiss dich! …und die “Vierte Woche” kocht weiter die köstlichsten Mahlzeiten.
Auch die direkten Auseinandersetzungen mit den Ämtern und Autoritäten um uns herum, müssen wir wieder verstärkt und kollektiviert aufnehmen.
Immer mehr Menschen können sich öffentlichen Nahverkehr oder gesundes, bewusstes Essen nicht mehr leisten. Dass deshalb viele mit Ladendiebstählen oder Schwarzfahrerei ihre leeren Taschen entlasten, ist nicht nur normal, sondern begrüßenswert. Zur Abschreckung werden solche Delikte hart bestraft und die Zahl derer, die wegen Kleinkram einsitzen, ist hoch. Dass deutsche Knäste größtenteils eben nicht mit Schwerkriminellen, sondern mit Leuten voll sind, die einfach ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten, zeigt, dass das Knastsystem vor allen Dingen zur präventiven Bekämpfung sozialer Unruhen da ist.
Und wo von Knast gesprochen wird, darf von Schule nicht geschwiegen werden. Die autoritäre Zurichtung auf einer zutiefst ungerechten Gesellschaft, die in der Schule ihren Anfang nimmt, wird nicht nur in Wuppertal-Unterbarmen, wo Unbekannte das Lehrerzimmer ansteckten, mehr und mehr von ihren Opfern bekämpft.
Auch der aktuelle Fall um das angezündete Jobcenter an der Uellendalerstraße zeigt, dass es verdammt viele Menschen gibt, die die Schikanen nicht mehr ertragen wollen. Leider zeigt auch hier die gerichtliche Strafe für diese sehr nachvollziehbare Aktion, dass wir noch viel zu vereinzelt sind, um uns angemessen wehren zu können, gleichzeitig aber auch die Angst der Autoritäten – das eine gilt es möglichst schnell zu ändern, das andere zu vergrößern.

Solidarität ist ein Waffe!

Unser Blick sollte sich dabei nicht nur auf Europa fokussieren. Vor einem Jahr erlebten wir den Beginn des “arabischen Frühlings” mit den Aufbrüchen in Tunesien und Ägypten. Diese machten uns und vielen anderen Menschen große Hoffnung. Die Aufstände machen deutlich, dass der Traum von einer anderen, besseren, freieren und gerechteren Welt ohne Leid, Ausbeutung und Unterdrückung noch lange nicht ausgeträumt ist.
Auch über ein Jahr später, nachdem die Islamisten bei Wahlen gewonnen haben und sich in Ägypten eine Militärdiktatur zu etablieren versucht, sehen wir dennoch, dass die Revolten und die Stürze der Diktatoren Ben Ali und Mubarak Freiräume geschaffen haben. Für massenhafte kleine und große soziale Kämpfe, in denen sich die Menschen für ihre Rechte und ein besseres, würdiges Leben einsetzen.
Im letzten Jahr konnten wir in Libyen erleben, wie schnell eine, wenigstens im Ansatz emanzipatorische Bewegung, abgedrängt wird, sobald die Militarisierung beginnt. Der vom Regime oktroyierte Bürgerkrieg und der Nato-Kriegseinsatz sorgten dafür, dass emanzipatorische Kräfte keine Chance mehr hatten.
Ähnliches können wir grade in Syrien erleben: Der Diktator Baschar al-Assad kämpft mit allen Mitteln brutal um seine Macht. Andere, auch westliche Staaten ringen um Einfluss oder wollen eben diesen nicht verlieren. Das alles sind leider keine guten Voraussetzung für eine emanzipatorische Entwicklung, dennoch werden wir weiter auf die fortschrittlichen Kräfte hoffen, wie die Basiskomitees in den Vierteln und endlich Formen der realen Solidarität zu entwickeln.
Keine Festung Europa! Frontex bekämpfen! Abschiebungen verhindern!
Auf zum No-Border-Camp von 13.7. bis zum 22.7.2012 in Köln!


Auch sehen wir uns gezwungen, die ekelhaften Nazistrukturen in Wuppertal erneut zu thematisieren. Momentan lernen die Nazis – für sie eher ungewohnt – zwar, was staatliche Repression heißt, aber das bedeutet für uns leider nicht, dass wir die Hände in den Schoss legen können, denn gleichzeitig warten die selben Repressionsorgane nur auf eine Gelegenheit, auch emanzipatorische Kräfte heimzuleuchten.
Wie lange das neue staatliche Interesse an den Nazi-Schläger- und Mörderbanden anhält, bleibt darüber hinaus kritisch abzuwarten. So oder so, müssen wir weiter kontinuierliche Anti-Nazi-Arbeit leisten.
Kein Raum für Nazis! Nazis raus aus den Clubs und Kneipen!
Keine Wuppertaler Nazis am 1. Mai nach Bonn!
Vielleicht ist es kein Zufall, dass gerade in Städten wie Wuppertal und Dortmund Nazis so massiv auftreten und einen gewissen Zulauf haben, denn Armut und Zerschlagung sozialer Mindeststandards gehen leider oft auch mit Zuflucht in autoritäres und ausgrenzendes Denken einher.
Antifaschismus kann daher nicht reine Anti-Nazi-Arbeit sein. Kämpfe gegen gesellschaftlichen und staatlichen Rassismus und Auseinandersetzungen gegen Ausbeutung und Armut müssen mit antifaschistischen Engagement zusammen kommen.
Deshalb keinen Meter den “Pro NRW”-Rassisten am 1.Mai in Wuppertal!
Kommt zum Antifa-Camp vom 24.8. bis zum 2.9.2012 nach Dortmund!

Da wir jedes Jahr zum 1.Mai versuchen einen groben Rundumschlag über alle unsere Auseinandersetzungen und Kämpfe zu vollziehen, darf das Thema (Atom-)Energie nicht fehlen. Nach dem Schock von Fukushima im März 2011 und den folgenden Massenprotesten gegen Atomenergie, entschied die schwarz-gelbe Bundesregierung zunächst aus der Nuklearenergie „auszusteigen“. Konkret heißt das leider nur, dass in 10 Jahren alle AKWs runter gefahren sein sollen.
Dieser sogenannte Ausstieg ist keineswegs konsequent, weder wird die Urananreicherung der Firma Urenco in Gronau eingestellt, noch werden die Exporte von Atomtechnologie von Firmen wie Simens gestoppt. Zudem ist völlig unklar, wie in einigen Jahren über den Ausstieg entschieden wird. Möglicherweise ist Atomenergie dann wieder opportuner. Deshalb sind wir sehr froh, dass die Anti-Atom-Bewegung sich nicht befriedigen lies und dies mit einem beeindruckend lebhaften und vielfältigen Widerstand im Wendland unter Beweis stellte. Auch die Atom-Transporte im Westen, vermutlich noch in diesem Jahr, werden wieder Ansatzpunkt für Widerstand gegen die menschenfeindliche Atompolitik sein.
West-Castoren stoppen! Für eine Welt, in der Atomanlagen unmöglich sind!
Die vier Großenergiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW sind mit die wichtigsten Akteure in der (Atom-)Energiepolitik, die sich den hiesigen Energiemarkt aufteilen. Allerdings handeln sie nicht nur mit Atomenergie, sondern auch mit der ebenso zentralistisch aufgebauten Kohleverstromung, die unglaubliche Umweltbelastungen verursacht. Deshalb gilt es weiterhin die Energieriesen zu Fall zu bringen!
Für eine dezentrale Energieversorgung, gestaltet von Menschen und für die Bedürfnisse von Menschen. Eine gute Gelegenheit, RWE weiter unter Druck zu setzen, bietet – wie im letzten Jahr – die Aktionärs-Hauptversammlung am 19. April 2012. Verschiedene Umweltgruppen und Anti-Atom-Initiativen mobilisieren zu einem Protest-Camp vom 18. bis zum 19.April vor der Gruga-Halle in Essen.

Für all dies und noch viel mehr!
Eine bessere Welt ist nötig und möglich!
Heraus zur autonomen 1. Mai-Demonstration!
Es ist Zeit!
Wir grüßen die autonomen 1.Mai-Demos in Oldenburg, Nürnberg, Hamburg, Berlin, Zürich, die Euromaydays in Bochum, Hamburg und Lissabon!

www.autonomer1mai.noblogs.org
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
02.
 
Mittwoch   1 Jahr atomisches Cafe!
   
20:00   Café / anti ATOM
 

atomisches Café am Mittwoch den 2. Mai 2012 ab 20 Uhr
WIR FEIERN GEBURTSTAG :0) 1 JAHR!!!!

Filmvorführung: Grundeinkommen. Ein Film-Essay mit anschließender Diskussion

Konzert: Francodo, von Folk bis souligem Blues

Eintritt frei
www.atomischescafe.blogsport.de


Hochparterre
Konzert ab 21.30 Uhr
Francodo

von Folk bis souligem Blues
als Geburtstags- Überraschung verwöhnt uns die Band Francodo mit Klassikern und eigenen Stücken
(Gitarre, Bass, Cajon, Gesang)

Und vorher musikalische Untermalung mit:
Gast- DJ�s Sonnenstecker und DJ Tom Limonade (Weltmusik)


Souterrain
Beginn: 20.00/ 20. 30 Uhr
Grundeinkommen. Ein Film-Essay Filmvorführung

Das atomische Café feiert seinen 1. Geburtstag!
Dies ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch um unser Konzept ein wenig auszuweiten; es geht uns darum, neue Denkstrukturen zu unterstützen. Genau wie bei der Atomenergie ist in vielen Bereichen in unser Gesellschaft ein Umdenken notwendig und nur durch dieses ist es möglich, unsere Ziele zu erreichen.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, an unserem Geburtstag den Film �Grundeinkommen. Ein Film-Essay� zu zeigen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich an einer Diskussionsrunde zu beteiligen!

Grundeinkommen. Ein Film-Essay
Ein Film über das Zukunftsthema, das jeden angeht: Eine neue Art von Einkommen, bedingunglos für alle. Das löst Emotionen aus und viele Fragen. Mehr Möglichkeiten zur eigenen Initiative? Oder der Untergang der Leistungsgesellschaft? Und wie soll es bezahlt werden? Der Film mischt Festgefahrenes auf, zeigt Überraschendes, lässt mit- und weiterdenken. Nehmen wir das Ganze doch einmal persönlich. Der Film folgt der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, einer Idee, die neue Energien in alle gesellschaftlichen Bereiche bringt.


___________________________________
Ludolf-Camphausen-Straße 36, 50672 Köln
Bf Köln- West | U3, 4, 5 Hans- Böckler- Platz
www.atomischescafe.blogsport.de
facebook.com/atomischescafe


www.atomischescafe.blogsport.de
Ort: LC36 VeranstalterIn: atomisches Café
03.
 
Donnerstag   Feine Sahne Fischfilet (Skapunk)
   
20:00 bis
22:00
  Konzert
 

Do 3. Mai 2012 20:00-22:00 Feine Sahne Fischfilet (Skapunk)

Zwei Alben, Osteuropatouren und unzählige Konzerte im Bundesland und darüber hinaus – das ist die Bilanz, die “Feine Sahne Fischfilet” bisher vorweisen können. So ziemlich alle, die sich in MV als antifaschistisch verstehen dürften sie mal live gesehen haben. Ihre Konzerte sind für ausgelassene Stimmung, wütende Zwischenansagen und nicht minder wütende Texte bekannt. Neonazis, aber auch die Behörden, haben besonders im Nordosten immer wieder versucht, Konzerte mit Drohungen und Angriffen zu verhindern. Nun prüft die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn die Indizierung des ersten Albums der Band.

aus: http://de.indymedia.org/2012/04/328125.shtml
Ort: Limes - Kneipe VeranstalterIn: siehe Beschreibung
05.
 
Samstag   : Antifaschistische Demonstration gegen „pro NRW“ in Leverkusen
   
  Demo
 

Im Februar 2007 wurde in Leverkusen die extrem rechte Partei „pro NRW“
gegründet.
Nachdem die selbsternannte „Bürgerbewegung pro Köln“ im Jahr 2004 in den
Kölner Stadtrat einziehen konnte, sollte das rechtspopulistische Projekt
nach diesem Vorbild auf Landesebene ausgeweitet werden.Hierbei ist
Leverkusen nicht ohne Grund als Gründungsort und strategische
„Schaltzentrale“ gewählt worden.

Den kompletten Aufruf, Werbematerial und aktuelle News zur Demo findet
ihr hier:
http://aalev.info


Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Samstag   queer-feministische Tagesfestival „Think outside the box!
   
  Workshop
 

Am öffnet das AZ Köln seine Türen für ein HipHop-OpenAir der anderen Art. Unser Anspruch ist es, einen Raum zu schaffen, der Platz für queere Gegenkultur bietet und urbane Jugendkultur in ihren subversiven Facetten zeigt. Diese Fusion zweier Subkulturen finden wir verdammt spannend.

Um 14:00 Uhr geht’s los mit unserem D.I.Y.-Programm, fetten Beats, Workshops uvm.
Wer sich austauschen und vernetzen will, kommt zum theorethischen Input in den Parkettsaal.

Ab 19:00 Uhr wird uns musikalisch eingeheizt:
Freut euch auf Nic Knatterton, Refpolk (Schlagzeiln) und Lena Stöhrfaktor (Conexion Musical) feat DJ Noizy Neighbor.

Einlassspende: 3-5 Euro

5maithinkoutside.blogsport.de/2012/04/14/tagesfestival-im-az-koeln/
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Samstag   Inklusion als Impuls zur Neuformulierung eines radikalen Humanismus
   
11:00 bis
17:00
  Seminar
 

liegt in der Diskussion um Inklusion ein emanzipatorisches Potential, das auch die Möglichkeit eröffnet, die verschiedenen gesellschaftlichen Widerspruchsachsen und Teilbereichsbewegungen zusammen zu bringen? Ist von marxianischer, linker Seite aus bereits Alles gesagt, wenn festgehalten wird, dass die Kategorien von Diversität unterschiedliche Prägetiefen haben und sich z. T. auch voneinander ableiten? Und dass insbesondere der sozioökonomische Status (im angloamerikanischen Raum »classism«) nach wie vor die entscheidende Bedeutung hat, wichtiger als z. B. Sprache oder Machtdispositive?
Wie könnte eine vollständig inklusive
Gesellschaft aussehen?

Ort: Humanwissenschaftliche Fakultät d. Uni Köln
Gronewaldstr. 2
50931 Köln
Raum 417

Veranstalter: Projektgruppe »Marxismus & Kritik der Politischen Ökonomie« ÖkoLinX Köln


Ort: Humanwissenschaftliche Fakultät d. Uni Köln
Gronewaldstr. 2
50931 Köln
Raum 417


Ort: Humanwissenschaftliche Fakultät VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Samstag   antimilitaristische Radtour durch Köln
   
12:00   Action / Anti-Militarismus
 

antimilitaristische Radtour durch Köln

Die Militarisierung der Gesellschaft macht um Köln keinen Bogen. Wer wissen will, wo in dieser Stadt Krieg vorbereitet wird, sollte an der ersten geführten antimilitaristischen Fahrrad-Tour teilnehmen.

Nicht Soldatenfriedhof, Kriegerdenkmal oder Bundeswehrkaserne steuern wir an, sondern einige Orte in Köln, deren Geschäfte und Projekte zivil daherkommen, in Wirklichkeit aber Krieg vorbereiten und unterstützen, wo am Krieg verdient wird. Wir besuchen u.a. die Commerzbank, die Universität und auch eines der Kreisverbindungskommandos, die seit 2007 neu eingerichtet wurden.

Da Köln reich an Orten der zivil-militärischen Zusammenarbeit ist, wird es weitere Touren an andere Orte geben. Achtet auf Ankündigungen!

Ort: Kölner Dom, Hauptportal

Veranstalter: bundeswehr-wegtreten

www.bundeswehr-wegtreten.org

Art der Veranstaltung: Stadtführung mit dem Fahrrad


Ort: Kölner Dom, Hauptportal

www.bundeswehr-wegtreten.org
Ort: Domplatte Köln VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Samstag   Der Wutbürger - Symposium zur Kritik des (anti)autoritären Charakters am 5.5.12 an der Universität B
   
15:00   allgemeiner Termin
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, den 5. Mai 2012 findet ab 15 Uhr im Hörsaal 17 (Englisches
Seminar, Hauptgebäude der Universität Bonn) das Symposium „Der
Wutbürger – Zur Kritik des (anti)autoritären Charakters“ statt.
Veranstalter sind der AStA der Universität Bonn und die studentische
Initiative Gruppe Georg Elser.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Termin in Ihren
Publikationen berücksichtigen oder ihn an Interessierte weitergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Matheus Hagedorny, i.A. des Referats für politische Bildung des AStA
der Universität Bonn


Ort: Universität Bonn VeranstalterIn: siehe Beschreibung
07.
 
Montag   Frauencafé 7.5 Solidarität mit Pussy Riot!
   
  allgemeiner Termin
 

Beim nächsten Café wollen wir uns über die Pussy Riot austauschen. Was hat es mit dieser feministischen Punk band auf sich? Warum sitzen diese jetzt in Untersuchungshaft? Und wie können wir sie unterstützen?

Für Infos:
frauenreferatkoeln.blogsport.de/2012/04/20/solidaritaet-mit-pussy-riot/

Das Frauencafé versteht sich als offener Treff für Frauen aller Couleur zum Austausch und zur Inspiration. Die Idee ist es eine Plattform für Frauen zu schaffen, und zu sehen, was für Bedürfnisse, Probleme, Ideen, Themen hervorkommen, wenn Frauen sich über sich und ihre als Frau sozialisierte und erkannte Identität unterhalten. Wir freuen uns auf euch und über Mitbringsel wie Kleinigkeiten zum Essen und/oder Getränken! Jeden ersten Montag im Monat, 19h.Im Naturfreundehaus Köln-Kalk, Kapellenstr. 9a

www.naturfreundehaus-kalk.de/soziales-stadtteilzentrum/frauencafe/
Ort: Naturfreundehaus Kalk VeranstalterIn: Frauen-Café
08.
 
Dienstag   Protest gegen "pro NRW" in Köln
   
  Demo
 

Im Rahmen des Landtagswahlkampfes hat pro NRW eine Tour gegen
"Islamisierung" in 25 Städtenm in NRW (28.04.-08.05.2012) angekündigt.
Wir legen den Schwerpunkt unseres Protestes auf Leverkusen.
In Köln wird es am 8. Mai jedoch auch Proteste des Ehrenfelder Bündnis
gegen Rechtsextremismus gegen die geplante Kundgebung vor der Moschee in
Ehrenfeld (Venloer Straße/Ecke Innere Kanalstraße) geben.


Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Dienstag   Antifaschistische Demonstration in Siegburg
   
  Demo
 

Anlässlich des Tags der Befreiung vom Faschismus (8. Mai) ruft das
Bündnis "Game over Krauts" am 12. Mai zu einer antifaschistischen
Demonstration gegen das Vergessen in Siegburg auf.
Beginn ist um 18Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz

Aufruf und alle weiteren Infos unter: http://12mai.blogsport.de/
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Dienstag   Freiheit und Glück für Sonja und Christian
   
19:30 bis
21:00
  Infoveranstaltung / Anti-Repression
 

Sonja Suder und Christian Gauger sind im September 2011 nach 33 Jahren im Exil von Frankreich an die deutsche Justiz ausgeliefert worden. In diesem Jahr wird ihnen der Prozess vor dem Landgericht Frankfurt gemacht wegen Aktionen der Revolutionären Zellen RZ von 1977 gegen Atomkonzerne, Apartheid in Südafrika und Stadtsanierungs- und Vertreibungspolitik heute Gentrifizierung genannt. Ein weiterer Vorwurf behauptet aufgrund einer Kronzeugenaussage, Sonja hätte den Überfall auf die Opec-Konferenz 1975 logistisch unterstützt.

Sonja ist 79 Jahre alt und sitzt in Frankfurt Preungesheim im Knast, Christian ist 70 und unter Auflagen frei. Beide lehnen jegliche Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz ab.

Wir wollen an diesem Abend über die politischen Hintergründe der 70er Jahre berichten, über die Gründe ihres Exils, über die Aktualität der Themen und Politiken, über ihre persönliche Haltung gegenüber den Verfolgungsbehörden, über den juristischen Stand des Verfahrens, zum Prozess nach Frankfurt mobilisieren und gerne viel diskutieren.

Widerständiges Leben ist keine Frage des Alters


Ort: AZ

Veranstalter: verdammtlangquer

link:www.verdammtlangquer.org

Flyer: http://www1.zippyshare.com/v/70542398/file.html

www.verdammtlangquer.org
Ort: Autonomes Zentrum Köln VeranstalterIn: siehe Beschreibung
09.
 
Mittwoch   „Angriff von Rechtsaußen - Wie Neonazis den Fußball missbrauchen“
   
19:00   allgemeiner Termin
 

Lesung und Diskussion mit Ronny Blaschke
„Angriff von Rechtsaußen - Wie Neonazis den Fußball missbrauchen“

Am Mittwoch, den 9. Mai 2012 um 19:00 Uhr
im Nyx, Vorgebirgsstraße 19, 53111 Bonn

Seit vielen Jahren bemüht sich die rechtsradikale Szene, bei den Fußballfans Einfluss zu gewinnen – zuweilen mit Erfolg. Der Journalist Ronny Blaschke hat Beispiele recherchiert: NPD-Mitglieder rekrutieren Nachwuchs in der Anhängerschaft des 1. FC Lok Leipzig; in Sachsen-Anhalt arbeitet ein Rechts­radikaler als Jugendtrainer; in Dortmund gibt es Überschneidungen zwischen Autonomen Nationalisten und Fanszene. Dass bei Teilen der Fans rechtsextreme Einstellungen verwurzelt sind, zeigt sich, wenn rassistische, antisemitische oder schwulen-feindliche Parolen angestimmt werden.
Blaschke sprach mit Neonazis ebenso wie mit Sozialarbeitern, Forschern und Vertretern aus Politik und Verfassungsschutz. Sein Buch gewährt alarmierende Einblicke in ein Problemfeld, über das wenig bekannt ist. Zugleich wertet es Erfahrungen und Vorschläge aus, wie dem Einfluss Rechtsradikaler in den Vereinen und Stadien begegnet werden kann. Und es plädiert für eine politische Diskussionskultur in einer Branche, die sich ihrer sozialen Verantwortung zu selten bewusst ist.

Ronny Blaschke hatte bereits 2007 mit seinem Buch „Im Schatten des Spiels", welches Rassismus und Randale im Fußball beleuchtete, aufhorchen lassen. Dafür wurde er mit dem deutschen Fußballkulturpreis ausgezeichnet und der Titel zum Fußballbuch des Jahres. 2009 folgte für Blaschke die Auszeichnung zum Sportjournalist des Jahres, Medium Magazin und 2011 die Berufung in die Jury des Grimme-Preises.

Veranstalter_innen: Sankt Pauli Mafia, Antifa Bonn/ Rhein-Sieg, Nyx, Verein Erinnern und Gedenken e.V., Verein zur Förderung politischer Bildung und Kultur e.V., Eintritt frei.

Mehr auf http://ronnyblaschke.de

ort:
im Nyx, Vorgebirgsstraße 19, 53111 Bonn
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
10.
 
Donnerstag   Lumumba
   
20:00   Film
 

Lumumba, Spielfilm Haiti/Belgien/Frankreich/Deutschland 2000, Regie: Raoul Peck, 112
Min., DVD

FilmInitiativ K?ln und die NaturfreundInnen Kalk präsentieren den Film "Lumumba" des
in Haiti geborenen und im Kongo aufgewachsenen Regisseurs Raoul Peck. Patrice
Lumumba war 1960 für zwei Monate der erste Regierungschef des unabhängigen Kongo
(1971-1997 Zaire, heute DR Kongo). Er wurde im Auftrag der ehemaligen Kolonialmacht
Belgien in Absprache mit den USA unter Mithilfe des späteren Präsidenten Mobutu
ermordet, weil er die Unabhägigkeit nicht nur auf dem Papier sondern real, also auch
?konomisch, wollte. Die eindrucksvolle Verfilmung dieser Ereignisse wird im Rahmen
von "Afrika goes Veedel", dem Vorprogramm des Kölner Afrika-Filmfestivals "Jenseits
von Europa" (20. bis 30. September 2012) gezeigt.

Ort:
Naturfreundehaus Kalk
Kapellenstr. 9a
51103 K?ln

Veranstalter: NaturfreundInnen Kalk und FilmInitiativ Köln




www.filminitiativ.de
Ort: Naturfreundehaus Kalk VeranstalterIn: siehe Beschreibung
11.
 
Freitag   Sommerblut-Festival im AZ 11-13 mai
   
bis
13 Mai
  Workshop
 

Hallo liebe Leute,

im Rahmen des Sommerblut-Festivals (http://sommerblut.de) wird auch das
AZ Köln ein ganzes Wochenende im Zeichen der Kunst und Kultur stehen.
Vom 11. bis 13. Mai 2012 wird es eine ganze Reihe von Workshops und
Vorführungen geben, und wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und mitmacht.

Hier ist das Program des Wochenendes, das ihr auch unter
http://keintagohne.az-koeln.org/sommerblut findet:

*ANDERSartIGES ZELEBRIEREN*
Im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals…

Ein Wochenende im Zeichen ungezähmter Kunst und Kultur. 48 Stunden voll
erster Impulse, ungefilterter Kreativität und Spontaneität – Kunst in
Echtzeit, Kunst im Hier und Jetzt, Kunst zum selber machen.
Von Freitag
bis Sonntag entsteht im Autonomen Zentrum in Kalk Kunst aller Art.

Wir freuen uns auf Graffiti, Artistik, vegane Foodart,
Rauminstallationen, experimentelle Musik, Contact Improvisation, queeres
Design zum selber schneidern, Kulturpflanzen, politisches Theater und
noch viel mehr.
Von der ersten Idee bis zur Präsentation vergehen dabei
höchsten 48 Stunden.

Die geplanten Kunstaktionen entstehen in Zusammenarbeit mit diversen
Künstler_Innen und vor allem EUCH. 
Also bereichert die Mal- und
Schreibwerkstätten, die Musikjams und Theaterworkshops durch eure
Perspektive, durch eure Energie und Ideen AndersARTiges zu zelebrieren.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen auf menschlicher und
künstlerischer Ebene. Programmablauf unter: sommerblut.de und
keintagohne.az-koeln.org

*Datum/ Uhrzeit:* von Freitag, 11.05.2012, 19h bis Sonntag, 13.05.2012, 19h

*
Eintritt:* auf Spendenbasis

*Ort:* Autonomes Zentrum, Wiersbergstraße 44, 51103 Köln Kalk

*
PROGRAMM*

*Workshops*

Bei einigen Workshops ist die Teilnehmer_innenzahl begrenzt. Deshalb ist
es hilfreich, wenn ihr euch anmeldet. Bitte gebt den Titel des Workshops
per Mail unter: sommerblut-az{ät}riseup.net an.

Alle Workshops sind auf Spendenbasis und für alle zugänglich, die Lust
haben mit uns AndersARTiges zu zelebrieren. Da für einzelne
Veranstaltungen Material und Fahrtkosten anfallen, sind wir zur
Finanzierung des Wochenendes auf eure Spenden angewiesen.

*Freitag, 11.05.2012*

*19:00* Eröffnung
Auf los geht’s los! Wir eröffnen unseren 48-Stunden-Kulturmarathon und
freuen uns auf euer Kommen.

*19:30-21:00* „Chaosimpro präsentiert Dramaqueen“
Improvisations-Theater

Wir heißen euch willkommen zu einem längerfristig angelegten
Improvisationstheater-Abend. Ein Gewand, geschneidert aus Seifenopern,
Katastrophenfilmen, Krimis, Psychodramen und sonstigen erdenkbaren
Stoffen, lässt unsere Protagonist_innen die Abenteuerlichkeit des
Alltags erleben. Seht zu, wie sich völlig überforderte Bühnencharaktere
der Herausforderung stellen, aus dem Stegreif mit den Vorschlägen des
Publikums ein abendfüllendes Programm auf die knieweichen Beine zu stellen.

*21:00-23:30* Klaus der Geiger lädt ein zur offenen Session

Zum Einstieg trifft der bekannte Kölner Liedermacher Klaus der Geiger
auf den Essener Künstler Hahn von Opel (philosophisches Kabarett).
Anschließend sind alle herzlich willkommen mit ihren Instrumenten
einzusteigen und mitzumachen.


*Samstag, 12.05.2012*

*11:00-14:00* „AZ-Dance: rAZfAZ“
Contact Improvisations Workshop

In der Contact Improvisation geht es abseits von herkömmlichen
Tanzformen um die Auflösung von Konventionen. Es zählt die Bewegung als
Kommunikationsform, die auf gegenseitigem Geben und Nehmen beruht und
von daher äußerste Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung bedarf. In diesem
Workshop könnt ihr unabhängig von Erfahrungen auch ohne Worte in einen
bewegten Dialog treten. Bringt bequeme, bewegliche Kleidung mit.

http://www.contactimpro-koeln.de/

*12:00-15:00* „Farbenbetrug – Lügen aus der Hexenküche“
FoodArt zum Mitmachen

Erst wird gekocht, dann wird betrogen: Mithilfe von Lebensmittelfarbe
tauchen wir gewöhnliche Speisen in ungewöhnliches Licht. Unsere pinken
Gurken finden dann ihre Bestimmung in einer Installation über
enttäuschte und unerfüllbare Erwartungen, die zum Mitessen einlädt.

*13:00-15:00* Wand-Malerei für Kinder
Kinderprogramm

Kinder gestalten die Wand in der Spielecke im Café des AZ mit bunten
Farben und viel Fantasie!

*13:00-15:00* Fotografie-Workshop

Wir lernen unsere Kamera noch einmal ganz neu kennen – Blender,
Verschlusszeit und Iso. Wie komme ich zu dem Bild, was ich aufnehmen
möchte. Nach einem theoretischen Input wird fotografiert.

Bitte bringt eure Kamera mit, analog oder digital – Hauptsache
Spiegelreflex. Die Schwarzweiß-Filme können am Sonntag von 12:00 bis
15:00 Uhr in der Dunkelkammer entwickelt werden.

*ab 13:00* Siebdruck für Shirts
Klamotten selbst bedrucken

Bedrucke dein eigenes Shirt! Das einzige was du brauchst, ist ein Motiv
und ein einfarbiges Shirt. Wir werden mit einer selbstgebauten
Siebdruckmaschine dein Kleidungsstück bedrucken und unverwechselbar
gestalten.

*ab 14:00* D.I.Y. Design
Gemeinsames Klamotten-Basteln

Alte Klamotten zerreißen und neue Kleider entwerfen: Mit allem was euer
Kleiderschrank und der AZ-Umsonstladen hergeben, wird hier genäht und
gebastelt. Wenn ihr wollt, bringt eure Nähmaschine mit. Wer Lust hat,
kann die einzigARTige AZ-Collection ab 21:00 Uhr auf dem Laufsteg
präsentieren.

*ab 15:00* „Unrhythmische Noise Gymnastik“
Experimental Noise Experience- Workshop

Geräte: 2 Plattenspieler und 1 Mixer
Übung: Mach deinen eigenen Krach, Sounds und Derythmix.
Keine Beats überblenden,sondern nur cutten, mixen, rewinds und alles was
deinen
Händen einfällt und Mixer und Platten hergeben.
Schwierigkeitsgrad: Uninteressant: Wir experimentieren, egal was wir
können oder auch nicht.

*ab 15:00* Graffiti-Workshop

Ein kurzer Ausflug durch die Geschichte der Graffiti-Szene erklärt euch
nach und nach alles was ihr wissen müsst, um mit uns ein gemeinsames
Werk zu gestalten. Auch eine Ecke zum farbenfrohen Austoben steht euch
zur freien Verfügung.
Ab 14 Jahre.

*15:00-17:00* „Aus dem Kopf, auf das Blatt“
Workshop

Freies assoziatives Malen und Zeichnen mit anschließender Ausstellung.

*18:00-21:00* „Queertopia“
offener Workshop zu Kinging & Queening

Drag Kings, Drag Queens, Quinks- auf dem AZ-Laufsteg.

Offener Workshop zu Cross und Queer dressing. Wir stellen uns gemeinsam
queer und machen uns hübsch für die Modenshow.
Und wer Lust hat weiter zu ziehen, ist dann schon genau richtig
angezogen, um auf die „Ausnahme-Party“ im KunstWerk in Deutz zu gehen.

www.kingdom-of-cologne.de

*Präsentationen*

*16:00* „Farbenbetrug – Lügen aus der Hexenküche“
Präsentation des Foodart-Workshops

Eine Installation über enttäuschte und unerfüllbare Erwartungen, die zum
Mitessen einlädt.

*19:00* VoKü

Der Mensch lebt nicht von Kunst allein – endlich was Warmes in den
Magen. Essen aus unserer Volxküche.

*19:30-20:15* Hahn von Opel: „Dem Komplex kommt der Deflex entgegen”
philosophisches Kabarett

Mit einem Klavier & vielen Worten rückt Hahn von Opel aus dem Stegreif
der Situation zu Leibe.

*21:00* Rohdiamanten – wer braucht schon Schliff
„A once-in-a-liftetime Cabaret“

Neuer Zirkus, Musik, Tanz, Theater, Performance, Modenschau- ungezähmt
und ungeschliffen. Ein Tag, ein Haufen Künstler_innen, eine Vorstellung.
Wir sperren Künstler_innen verschiedener Genres einen Tag lang zusammen
im AZ ein und lassen sie der kreativen Verausgabung frönen. Was dabei
herauskommt, weiß vorher niemand. Aber am Ende geht alles in
anderARTigen Flammen auf.

*23:30* „Nichts ist vorbei, alles beginnt jetzt.“
Präsentation des Workshops Experimental Noise


*Sonntag, 13.05.2012*

*12:00-15:00* Dunkelkammer-Workshop

Wir entwickeln gemeinsam eure mitgebrachten Schwarzweiß-Filme.
Fotopapier und Entwickler sind vorhanden. Mit euren Abzügen versuchen
wir bis 16:00Uhr eine Ausstellung auf die Beine zu stellen.

*12:00-17:00* “Aus geh Grenz(t)e”
Schreibwerkstatt-Workshop

Eine literarische Reise an und über Grenzen.

Wir thematisieren innere und äußere Grenzen und den Traum von einer
anderen Gesellschaft, die keine Ausgrenzung mehr kennt.
In unserer offenen Schreibwerkstatt kann jede_r mit oder ohne
Vorerfahrung die eigenen Gedanken und Erfahrungen dazu in Lyrik, Dialog
und Prosa auf Papier bringen.

Anschließend freiwillige Lesung um 17:00 Uhr.

*13:00-15:00* Wand-Malerei für Kinder
Kinderprogramm

Kinder gestalten die Wand in der Spielecke im Café des AZ mit bunten
Farben und viel Fantasie.

*13:00-16:00* „AZ-Dance: rAZfAZ“
Contact Improvisations Workshop

In der Contact Improvisation geht es abseits von herkömmlichen
Tanzformen um die Auflösung von Konventionen. Es zählt die Bewegung als
Kommunikationsform, die auf gegenseitigem Geben und Nehmen beruht und
von daher äußerste Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung bedarf. In diesem
Workshop könnt ihr unabhängig von Erfahrungen auch ohne Worte in einen
bewegten Dialog treten. Bringt bequeme, bewegliche Kleidung mit.

http://www.contactimpro-koeln.de/

*13.00-18:00* D.I.Y. Shirts bemalen

Schablonen, Farben und Shirts sind vorhanden. Kommt vorbei und werdet
kreativ. Bringt gerne auch eigene Shirts mit. Für Jung und Alt.

*14:00-16:00* Kreatives Formen mit bunter Matschepampe für Kinder
Kinderprogramm

Mit Glibber in allen Farben können sich unsere Kleinsten austoben,
Momentkunstwerke kneten, neue Formen entdecken und dabei viel Spaß
haben. Natürlich dürfen auch die Großen bei den Kleinen mitmischen.

*ab 14:00* D.I.Y. Design
Gemeinsames Klamotten-Basteln

Alte Klamotten zerreißen und neue Kleider entwerfen: Mit allem was euer
Kleiderschrank und der AZ-Umsonstladen hergeben, wird hier genäht und
gebastelt. Wenn ihr wollt, bringt eure Nähmaschine mit.

*15:00-17:00* „Songwriting: Das Innere einfach rauslassen“
Workshop

Was ist Musik? Wo kommt sie her? Und ist der Musik überhaupt Grenzen
gesetzt?

In einer schnelllebigen Welt wie wir sie heutzutage haben vergeht die
Zeit und alles um uns herum. Doch was uns dann noch bleibt, ist die
Musik. Das Einzige, das in dieser Welt noch ehrlich zu sein scheint.
Erfahrt, wie ihr eure wahren Gefühle, die ihr so oft unterdrücken müsst,
kreativ zum Ausdruck bringt. Lasset uns musizieren.

*Präsentationen:*

*ab 16:00* Aus dem Dunkeln ans Licht
Ausstellung der Fotos aus dem Fotografie- und Dunkelkammer-Workshop

*16:30-17:00* Ein bewegter Dialog ohne Worte
Präsentation des Contact Improvisations Workshops

*17:00-18:00* “Aus geh Grenz(t)e”

Eine literarische Reise an und über Grenzen – Lesung der Schreibwerkstatt

*18:00* VoKü

Leckere Kreativitäten. Essen aus unserer Volxküche

*ab 18:00* Musik-Jam-Session

Zum Ausklang des Wochenendes gibt es nochmal was auf die Ohren. Ob
mitspielen, mittanzen oder zuhören bleibt euch überlassen – Gastgeber
sind „Flüssiges Brot“, zwei Kölner, die Liedermaching zwischen klassisch
und politisch betreiben.


Ort: Autonomes Zentrum Köln VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Freitag   Lesung mit Klaus‐Michael Bogda
   
19:00   Lesung
 

Lesung mit Klaus‐Michael Bogdal im Kölner DGB‐Haus ein:
Prof. Klaus‐Michael Bogdal (Uni Bielefeld) liest aus
seiner „mitreißenden“ (FAZ) Studie über die Entstehung der antiziganistischen Vorurteile in den letzten Jahrhunderten. Diese Vorurteile werden heute wieder europaweit von vielen Regierungen und Medien propagiert und provozieren rassistische Anschläge und Vertreibungen. Wie aktuell in die hässliche und menschenverachtende Roma‐Debatte
in der Schweizer Weltwoche zeigt.

Kostenbeitrag: 3 Euro
Weitere Informationen:
http://www.suhrkamp.de/buecher/europa_erfindet_die_zigeuner‐;klaus‐
michael_bogdal_42263.html
Leseprobe: http://www.suhrkamp.de/download/Blickinsbuch/9783518422632.pdf

Ort:

Freitag, 11. Mai 2012 um 19.00 Uhr im Großen Saal des DGB‐Hauses, 1.
Stock, Hans‐Böckler‐ Platz 1, 50672 Köln.
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
12.
 
Samstag   Antifaschistische Demonstration in Siegburg
   
  Demo
 

Anlässlich des Tags der Befreiung vom Faschismus (8. Mai) ruft das
Bündnis "Game over Krauts" am 12. Mai zu einer antifaschistischen
Demonstration gegen das Vergessen in Siegburg auf.
Beginn ist um 18Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz

Aufruf und alle weiteren Infos unter: http://12mai.blogsport.de/
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Samstag   Kinoveranstaltung" Das Feuer, das sie löschen wollen, nähren sie selbst"
   
16:00   Film / Diskussion
 


Zum 67. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus zeigen wir in 7 Städten den Film , einen Bericht über die internationale Antikriegsaktion "Klassenkampf statt Weltkrieg" mit anschließender Diskussion.
Veranstalter: Aktionsbüro "Das Begräbnis oder die Himmlischen Vier"


Ort: Filmhaus Köln - Kino Maybachstr. 111



Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Samstag   AUSNAHME-Party
   
21:00 bis
ganz früh
  allgemeiner Termin
 

Wir laden wieder herzlich ein zu unserer AUSNAHME-Party am 12. Mai 2012 im KunstWerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127-129!

u.a. mit:

*Alien She & Andi Meiers: 2 DYKES - 1000 STYLES (60ies, Indie, Rrriot Girl)
Die DJanes Alien She & Andi Meiers beschallen nach ihrem altbewährten Motto: 2 DYKES - 1000 STYLES!!!! Und schmeißen neben Sixties Rock´n Roll und Indie-Geschrammel auch waschechtes Rrriot Girl Gekreische auf die Plattenteller.

*Martini on the rocks (Indie Pop)

Auch die Performance auf unserer Showbühne muss sein, we proudly present:

*Tchivett aus Lyon mit einer queer-experimentellen butoh dance performance und
*The Luscious Gender-Bending Turbo-Quirky Idols mit einer musikalisch-performativen Talfahrt in die Untiefen des Gender-Bendings. Begleitet und Hosted By René_ La Magnifique D.S. (Specialwunsch dieser Performer_innen: dass die Gäste entbehrliche Kleidungsstücke für einen Teil der Performance mitbringen u. an der Kasse abgeben. - Also räumt den Kleiderschrank auf, hier kommen eure nunmehr ungeliebten Stücke noch mal so richtig ins Rampenlicht!)
Und die Styling Corner ist natürlich auch dabei...

AUSNAHME-Party 12.5

queer party für drag kings, lesben, schwule, inbetweens, trans* & friends

Das Kingdom of Cologne lädt ein zum Frühlingstanz! Den Winterspeck haben wir zwar noch nicht verloren, aber den schleudern wir uns einfach von den Hüften. An den Reglern:

*Alien She & Andi Meiers: 2 DYKES – 1000 STYLES (60ies, Indie, Rrriot Girl)
Die DJanes Alien She & Andi Meiers beschallen nach ihrem altbewährten Motto: 2 DYKES – 1000 STYLES!!!! Und schmeißen neben Sixties Rock’n Roll und Indie-Geschrammel auch waschechtes Rrriot Girl Gekreische auf die Plattenteller.

* Martini on the rocks (Indie Pop)
Die Performance auf unserer Showbühne muss sein, we proudly present:

*Tchivett aus Lyon mit einer queer-experimentellen butoh dance performance und
*The Luscious Gender-Bending Turbo-Quirky Idols mit einer musikalisch-performativen Talfahrt in die Untiefen des Gender-Bendings. Begleitet und Hosted By René_ La Magnifique D.S. (Specialwunsch dieser Performer_innen: dass die Gäste entbehrliche Kleidungsstücke für einen Teil der Performance mitbringen u. an der Kasse abgeben. – Also räumt den Kleiderschrank auf, hier kommen eure nunmehr ungeliebten Stücke noch mal so richtig ins Rampenlicht!)

Und zum hervorragendem Aufwärmen vor der Party:

QUEERTOPIA – offener Workshop zu Cross und Queer dressing mit anschließender Modenschau.
Samstag, 12. Mai, 19 – 21 Uhr im AZ Köln (!) , Wiersbergstr. 44,
danach könnt ihr perfekt gedressed direkt zur AUSNAHME ins Kunstwerk auf der Deutz-Mülheimer-Str. 127-129 kommen!

Als liebgewonnene Einrichtung wie immer dabei: die Styling-Corner, zum Staunen, Fürchten, Mitmachen – was ihr wollt!
All genders, ages and looks are welcome!

Ort: KunstWerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127-129, 51063 Köln-Deutz (Messe Osthallen)
Zeit: Samstag, 12. Mai 2012, ab 22 Uhr

www.kingdom-of-cologne.de

Ort: KunstWerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127-129!
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
15.
 
Dienstag   Feministisches Café 15.5. Sexarbeit und Migration
   
  allgemeiner Termin
 

Hören wir von Sexarbeit, ist meist die Rede von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Vermischung dieser Diskurse erzeugt ein politisches Klima, das die Verhinderung von Arbeitsmigration durchsetzbarer macht. Wie hängen Sexarbeit und Migration eigentlich zusammen und was hat das Ganze mit dem Kapitalismus zu tun? Was meinen die Prostituiertenverbände wie hydra e.V. damit, wenn sie sagen, dass es so etwas wie Zwangsprostitution nicht gibt?

> Die Idee des Feministischen Cafés ist, eine offene, gemütliche Plattform zum Austausch und zur Diskussion über diverse feministische Themen für Anfängerinnen und Fortgeschrittene zu bieten. Komm gerne dazu!
> offen für FrauenLesbenTrans*Intersex

jeden 3. Dienstag im Monat, 19:30 h im Referat

frauenreferatkoeln.blogsport.de/inhalte...

http://frauenreferatkoeln.blogsport.de/inhalte-cafe/
Ort: Autonomes FrauenLesbenreferat VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Dienstag   "BRAUNZONE - Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRW
   
bis
22.5
  Ausstellung
 

Unsere Wanderausstellung "BRAUNZONE - Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRW"
ist ab heute bis einschließlich Di, 22.05. - und dann nochmal von Di,29.05. bis Fr, 1.06.2012
im Eingangsbereich der Fachhochschule Köln zu sehen (Ubierring 40, Lageplan: http://www.fh-koeln.de/imperia/md/content/fh_www/lageplan_mz2011.pdf).

Weitere Informationen zur Ausstellung unter http://braunzone.jc-courage.de/


außerdem möchten wir Euch auf den im Rahmen der Ausstellung stattfindenden Fachvortrag hinweisen:
Dienstag, 22.05.2012, 16:30 – 18:30 Uhr,
Raum 211 der Fachhochschule Köln - Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Mainzerstr. in 50678 Köln
Referentin: Prof. Dr. Michaela Köttig, FH Frankfurt

"Männer-Frauen-Rechtsextremismus: Konzepte zur gendersensiblen Sozialen Arbeit mit rechten Jugendlichen"

Veranstalter: Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Prof. Sigrid Leitner und Dipl. Soz.arb. MA Judith Knabe


euer Jugendclub Courage
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Dienstag   Aktivist_innen aus Tunesien berichten von ihrer Revolution
   
19:00   Vortrag
 

Aktivist_innen aus Tunesien berichten von ihrer Revolution

Di., 15. Mai 2012, 19 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Köln, Melchiorstr. 3
(U-Bahn Ebertplatz)
Projektraum

?Viele Revolten können eine Revolution ergeben...?!?

Eine dieser Revolten begann am 17. Dezember 2010 in Tunesien mit der
Selbstverbrennung von Mohamed Bouazizi. Die Bilder der darauf
folgenden Auseinandersetzungen gingen um die Welt. Die
Aufstandsbewegung im arabischen Raum ist aus unseren Köpfen nicht
mehr weg zu denken. Geschichte wird ständig neu gemacht ? in
Tunesien ist seitdem viel passiert. Die Veranstaltung will in die
Revolten eintauchen und Fragen stellen, zur Zeit während des
Aufstandes und zu den heutigen Entwicklungen, und damit einen
transmediterranen Austausch ermöglichen.

Über ihre Kämpfe, Perspektiven, Ängste und Hoffnungen werden
berichten und mit uns diskutieren:

Chiheb und Yousri
unabhängige, libertäre Aktivisten aus Tunis, organisiert im
?Mouvement des Jeunes Tunisiens Libres?

Khouloud
feministische Aktivistin aus Tunis, aktiv im maghrebinischen
LGBTI-Netzwerk ?KHOMSA? und weiteren feministischen
Zusammenhängen

Arbi
aus Regueb, regionaler Koordinator der ?Union des diplomômés
chômeurs?, Vereinigung der Arbeitslosen mit Diplom, von Sidi Bouzid
und Verletzter der Revolution

Weitere Informationen:
?Making a revolution, defending a revolution?
Veranstaltungsreihe und Rundkreise mit AktivistInnen der tunesischen
Revolution
http://www.labournet.de/internationales/tn/rundreise2012.pdf [1]
Ort: Alte Feuerwache Köln VeranstalterIn: siehe Beschreibung
16.
 
Mittwoch   Bloccupy FFM
   
bis
19 Mai
  Reiseplotter
 

Bloccupy FFM

Wer den Aktionstag in Frankfurt am Main für angemessen hielt und noch
Energiereserven hat, der sollte vom 16. – 19. Mai wieder nach Frankfurt zu
reisen. Unter dem Motto »Blockupy Frankfurt« sollen im Rahmen der
europäischen Krisenproteste die Stadt lahmlegt werden.

1. Aufrufe:

Den Aufruf der Interventionistischen Linken findet Ihr hier:
http://www.dazwischengehen.org/story/2012/04/take-square-weltweit-gegen-krise-krieg-kapital

Einen Aufruf von Ums Ganze Gruppen folgt demnächst.

2. Busse:
Es fahren aus Köln drei Busse nach Frankfurt. Insbesondere der Bus am 18.5
ist für alle diejenigen Interessant die bei der Blockade der EZB mitmachen
wollen!!

Do.,17.5. 9 Uhr ab HansBöckler
Platz Bus von Attac, Beginn Zelten im Bankenviertel, 15/10 Euro; Anmeldung
bei ingrid.bischofs@netcologne.de)

Fr. 18.5. 2 Uhr ab LC Bus der PdL zur
Blockade der EZB, ; 15/10 Euro, Anmeldung bei IL Köln:
pilkmail@googlemail.com

Sa. 19.5. um 8 Uhr ab LC Bus der PdL zur Demo;
Anmeldung bei IL Köln: pilkmail@googlemail.com

3. Mobilisierungsveranstaltung am 26. April

Euroland abgebrannt?
Mit Lucas Zeise (FTD) und Christos Giovanopoulos (Syrizza – Koalition der
radikalen Linken; GR)

Donnerstag, 26. April 2012 - 19:00
Köln; Alte Feuerwache (Großes Forum)

Programm:

Lucas Zeise wird die Euro-Staatsschuldenkrise als Erscheinungsform der
2007 ausgebrochenen Finanz- und Wirtschaftskrise erläutern und dass die
Staatsschuldenkrise die Euroländer besonders hart trifft, weil der Euro –
vor allem auf Betreiben der deutschen Regierung und Bundesbank - als
neoliberales Wettbewerbsmodell konstruiert worden ist. Des Weiteren geht
es ihm um die Darstellung von Alternativen. Christos Giovanopoulos wird
uns über die aktuelle politische Lage in Griechenland, den dortigen
Krisenauswirkungen und den Widerstand dagegen berichten.

Zu den Referenten:

Lucas Zeise

ist seit mehr als zwanzig Jahren Finanzjournalist. Hat Volkswirtschaft
studiert und im Laufe seines Berufslebens u.a. für das japanische
Wirtschaftsministerium, die deutsche Aluminiumindustrie und die
Frankfurter Börsen-Zeitung gearbeitet. War 1999/2000 an der Gründung der
»Financial¬Times Deutschland« beteiligt und schrieb in ihr bis Januar 2012
eine vierzehntägige Kolumne. Er schreibt auch regelmäßig in der Jungen
Welt.

Christos Giovanopoulos

war sehr aktiv bei der Besetzung des Syntagma-Platzes. Zur Zeit ist er
engagiert in einer Nachbarschaftskampagne „Don't pay the property tax“, im
Netzwerk von ArbeiterInnen und Erwerbslosen DIKAIOMA, in der „social
solidarity group GRANAZI“ und in der "No to the new bailout and austerity
measures group" (Nachfolger der 'Action Group against the
Medium-term austerity pact' auf dem Syntagmaplatz).

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Mehr Infos demnächst auch unter: www.no-racism.de

Blockupy Frankfurt
Aktionstage gegen den Kapitalismus vom 16.-19. Mai 2012

Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für
internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche

Wir rufen auf zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime
der Europäischen Union vom 16. – 19. Mai in Frankfurt am Main. Wir
wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in
vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner
Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz
der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken
und Konzerne. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen
Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland
und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern
gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der
Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten
schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft
wehren. Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren,
die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter
Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY!

Die Revolten in Nordafrika brachten im vergangenen Jahr ein
jahrzehntelang zementiertes Machtgefüge ins Wanken. Dieses Signal des
Aufbruchs ging um die Welt, hat inspiriert und Mut gemacht. Auch in den
USA und in Europa wurden Zelte zum Symbol des Protests. Zehntausende
eroberten in Spanien die zentralen Plätze und forderten „Echte
Demokratie!". In Tel Aviv wurden ganze Straßenzüge in ein Camp
verwandelt; große Demonstrationen stellten die steigenden
Lebenshaltungskosten in den Mittelpunkt. In Griechenland kam es wegen
der Spardiktate und neoliberalen Zumutungen zu massenhaftem Aufruhr und
einer Reihe von Generalstreiks.

Ausgehend von Occupy Wall Street ist wie aus dem Nichts eine weltweite
Bewegung gegen Entdemokratisierung und soziale Angriffe entstanden.
Hunderttausende sind weltweit gegen Internetzensur auf die Straße
gegangen. Auch das Camp vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt
besteht weiter.

Bewegungen und Proteste in vielen Ländern der Europäischen Union richten
sich gegen die massiven Sparprogramme, die von den Regierungen, gleich
welchen politischen Lagers, durchgesetzt werden. Löhne werden gesenkt
und das Rentenalter wird erhöht, Stellen im öffentlichen Dienst werden
gestrichen und soziale Einrichtungen werden reihenweise geschlossen. In
fast allen Ländern wird im Gesundheits- und Bildungsbereich gekürzt. Von
den Milliardenbeträgen der „Eurorettung" bekommen die Menschen in den
betroffenen Ländern keinen Cent, der Hauptteil fließt direkt an die
Banken zurück.

Dieses Krisendiktat der von den Regierungen Frankreichs und Deutschlands
dominierten Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und
dem Internationalen Währungsfonds (IWF) schafft demokratische Verfahren
faktisch ab. So wurden in Griechenland und Italien ohne Wahlen
„Technokratenregierungen" eingesetzt, die die Spardiktate aus Frankfurt
und Brüssel nur noch umsetzen.

Setzen wir unsere Solidarität gegen ihre Politik der Spardiktate! Machen
wir deutlich, dass wir nicht weiter zulassen werden, dass die Krise auf
den Rücken von abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen, Pensionierten,
Prekären, Studierenden, Flüchtlingen und vielen anderen Betroffenen
abgeladen wird, weder anderswo, noch hier.

Die Frankfurter Protesttage schließen direkt an den globalen Aktionstag
am 12. Mai und an den Jahrestag der ersten Asamblea von Madrid an.
Zeitgleich finden in den USA die Aktionen gegen den G8-Gipfel statt, der
aus Furcht vor den Protesten schon von Chicago nach Camp David verlagert
wurde.

Wir werden am 17. Mai die Anlagen und zentrale Plätze der Stadt besetzen
und uns Raum für Diskussion und inhaltlichen Austausch schaffen. Wir
werden am 18. Mai den Geschäftsbetrieb der Banken in Frankfurt
blockieren, um unsere Wut über die Troika-Politik konkret werden zu
lassen. Wir werden uns dann am 19. Mai zu einer großen Demonstration
versammeln und die Breite der Proteste sichtbar machen. Aus vielen
Ländern und Regionen der Welt werden Menschen nach Frankfurt reisen und
sich an den Tagen des Protests beteiligen.
Mittwoch, 16.05. Anreise und Aktionen bei der Sitzung des EZB-Rats
Donnerstag, 17.05. Besetzung der Plätze, Versammlungen, Veranstaltungen
und Kultur
Freitag, 18.05. Blockade der EZB und des Bankenviertels
Samstag, 19.05. Internationale Demonstration

BLOCKUPY FRANKFURT, das sind Gruppen und Aktivist_innen aus der
Occupy-Bewegung, den Erwerbsloseninitiativen und Krisenbündnissen,
Gewerkschafter_innen, Attac-Aktivist_innen, aus der Umwelt- und
Friedensbewegung, antirassistischen und migrantischen,
antifaschistischen Initiativen, Gruppen und Organisationen der radikalen
Linken, Jugend- und Studierendenorganisationen, Aktivist_innen der
verschiedensten lokalen Kämpfe, linker Parteien.

Weitere Infos: http://www.european-resistance.org/de


Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Mittwoch   Wenn Frankfurt - dann Fight Capitalism 100%!
   
bis
19. Mai
  Action
 

Wenn Frankfurt - dann Fight Capitalism 100%!

1. PM zur Verbotswahnsinn
2. Für ein Ende der Gewalt! Aufruf der Antifa F
3. Barrio Anticapitalista!
4. Bustickets Kaufen!

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“It’s not enough to be angry“

Vom 16.-19. Mai 2012 steigen die nächsten Action Days in Frankfurt:
Blockupy Frankfurt, mit Versammlungen, Blockaden und einer internationalen
Demo. Neben antikapitalistischen Gruppen werden sich vor allem
globalisierungskritische Initiativen und ein breites Spektrum aus
Krisenbündnissen, Gewerkschaftslinken, Occupy und Attac beteiligen. Gerade
hier kommt es also darauf an, unsere Kritik an Staat, Nation und Kapital
in die Diskussion und auf die Straße zu tragen. Ein Erfolg des
bundesweiten M31-Bündnis war seine Kritik verkürzter Krisenanalysen und
Reformkonzepte. Wir konnten zeigen, dass nicht die vermeintliche “Gier”
von “Bankern und Bonzen” das Problem ist, sondern der Kapitalismus selbst,
als gesellschaftliches System. Eine solche Kritik ums Ganze müssen wir in
den Krisenprotesten verankern. Andernfalls werden auch diese Proteste
vereinnahmt. Wir müssen das Spektakel des Bestehenden herausfordern, eine
radikale Kritik entwickeln und uns weiter organisieren.

In diesem Sinne: für den Kommunismus! Seid widerständig und kommt zu den
European Action Days vom 16.-19. Mai in Frankfurt!


1. Pressemitteilung von Ums Ganze zum verhängten Ausnahmezustand in FFM:

“Polizei und Innenverwaltung sind inzwischen so verrückt wie der
Kapitalismus, den sie bewachen. Ruhe und Ordnung um jeden Preis, und koste
es die Grundrechte – das ist die Linie autoritärer Krisenpolitik, jetzt
auch in Deutschland. Wir geben dem Herrn Ordnungsdezernenten unser Wort:
die Krise lässt sich nicht verbieten, und genau so wenig unser
Krisenprotest. Zusammen mit vielen anderen wird umsGanze! eine konsequent
antikapitalistische Kritik auf die Straße tragen.”
weiterlesen:
http://umsganze.org/pressemitteilung-12-5-12-stadtverbote-gegen-blockupy-frankfurt/

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2. Aufruf von der Autonomen Antifa F:

Wer das staatliche Gewaltmonopol praktisch in Frage stellt, der/die hat in
diesem Land nicht mit Verständnis zu rechnen. So ist linke
Gesellschaftskritik hier immer vor die Wahl gestellt entweder medial keine
Rolle zu spielen oder als bad guy dämonisiert zu werden. Das gilt gerade
für Krisenzeiten in den der demokratische Lack des Kapitalismus
bekanntlich dünn ist. Dementsprechend wird auch das linke Bündnis
Blockuppy, das im Mai eine Blockade der EZB organisieren will, bereits
jetzt mit Verbotsdrohungen überzogen.

Wir meinen: Kein Grund sich einschüchtern zu lassen. Die Aktionen am 31.
März in Frankfurt haben, bei aller berechtigten Detailkritik, doch über
die Landesgrenzen hinaus deutlich gemacht, dass es auch hierzulande ein
Potential für antikapitalistischen Widerstand gibt. Dass nun in vielen
Medien über Gewaltfreiheit debattiert wird, könnte in diesem Sinne auch
eine Chance für die Linke sein. Denn: ein Ende der Gewalt, wie es nun
ausgerechnet die Fans dieser Gesellschaftsordnung fordern, das geht nur
ohne Kapitalismus. Wir rufen daher dazu auf, sich weder vom medialen
Geklingel noch der polizeilichen Repressionsdrohungen beeindrucken zu
lassen und sich an den Mai-Aktionen gegen die autoritäre Krisenpolitik der
Troika zu beteiligen. Widerstand braucht Kontinuität.

weiterlesen:
http://frankfurt.umsganze.de/index.php?option=com_content&view=article&id=364:16-190512-fuer-ein-ende-der-gewalt-fight-capitalism-100-&catid=57:frontpage

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3. Barrio Anticapitalista!

Wie angekündigt, organisieren wir, Ums Ganze, ein Barrio Anticapitalista
auf dem Blockupy-Camp, mit Workshops, Diskussionen und ein paar
Überraschungen.

Unsere Programm:
http://umsganze.org/wp-content/uploads/2012/05/Programm_Ansicht.pdf

Gesamtes Blockupy-Pogramm:
http://blockupy-frankfurt.org/de/actiondays/programm

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4. Bustickets kaufen!

Jetzt Bus Anfahrt von Köln anmelden:

Do.,17.5. 9 Uhr ab Hans-Böckler Platz Bus von Attac, Beginn Zelten im
Bankenviertel, 15/10 Euro; Anmeldung bei ingrid.bischofs@netcologne.de

Da dieser Bus zunächst nur nach Frankfurt geht, bieten sich für die
Rückfahrt neben MFG und der Anmeldung bei Bussen am

19.5. folgendes an :

Die DB. Ab 18 Uhr die 5er Karte „Quer durchs Land Ticket“ für 68€
Frankfurt – Köln, aber nur mit Regionalzügen. Mit Umsteigen ca. 3 Stunden.

Sa. 19.5. um 8 Uhr ab LC/Hans Böckler Platz Busse der Linken zur Demo;
Anmeldung
bei: Torsten.loeser@die-linke.org

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weitere Infos unter: http://blockupy-frankfurt.org/ und www.umsganze.de
Ort: siehe Beschreibung VeranstalterIn: siehe Beschreibung
Mittwoch   Kölner Vorbereitungsgruppe zum no-border-Camp:
   
19:00   Vorbereitungstreffen
 

und am 16. Mai informiert die Kölner Vorbereitungsgruppe zum no-border-Camp:

*Liebe Leute, *

*vom 13. bis zum 22. Juli wird es ein No Border Camp in Köln* geben, mit dem von
Alltagsrassismus über Antiziganismus und Lagerkämpfe bis hin zu Sammelabschiebungen
Rassismus in theoretischer Auseinandersetzung (Workshops), vor allem aber über
Aktionen thematisiert werden soll. Das
Camp wird von verschiedenen antirassistischen Gruppen und Selbstorganisationen
bundesweit organisiert. Inzwischen gibt es Plakate und Flyer, der Aufruf steht in
seiner groben Form und so ist es an der* Zeit, mit der Campidee auch in die Kölner
Öffentlichkeit zu treten:*

*Wir wollen uns kreative Aktionen ausdenken*von Straßentheater über inhaltliche
Veranstaltungen und thematisches Kino,*um das Camp in der Stadt bekannt zu machen.*
Mit dem Camp wollen wir möglichst viele verschiedenen Menschen und Gruppen
erreichen, daher ist es uns wichtig
eine breite und kreative Öffentlichkeitsarbeit zu starten.

Es wird vermutlich nicht ganz einfach sein, einen Platz für das Camp von der Stadt
zu bekommen. Eine positive Stimmung zum Camp und ein gewisser Druck von unserer
Seite ist daher auch strategisch sinnvoll.
Schon einmal waren wir damit erfolgreich... und so wünschen wir uns auch mit Blick
auf das Camp eine kreative und breit getragene Vorbereitungszeit und Mobilisierung.

Wenn ihr Lust und Ideen habt, Zeit findet oder einfach nur mal so reinschnuppern
wollt, dann kommt zu einem ersten Treffen am

*Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 19.00 Uhr ins AZ*
(Autonomes Zentrum Köln-Kalk, Wiersbergstr. 44, Köln-Kalk U-Bahn Kalk-Kapelle)

Wir werden zum aktuellen Stand der Vorbereitungen berichten und wollen mit euch über
mögliche Strategien und Aktonsideen für eine Öffentlichkeitsarbeit in Köln sprechen:
Was wollen wir nach außen
kommunizieren und in welcher Form, wen wollen/sollten wir erreichen usw. werden
dabei zentrale Fragen sein. Vor allem wollen wir aber auch mehr werden: wir wollen
uns verbreitern und vernetzen! Und vielleicht
kann sich ja eine AG aus diesem Treffen herausbilden...
*
Wir freuen uns also über dein und euer zahlreiches Kommen,**
der Kölner_innen-Vorbereitungskreis*
Ort: Autonomes Zentrum Köln VeranstalterIn: siehe Beschreibung
20.
 
Sonntag   Kaffe, Kuchen, Krise, Konzert
   
17:00 bis
22:00
  Kaffee und Kuchen / Konzert
 

drei mal punk, drei mal völlig verschiedene musik! Kami Ada (anarchopunk, B) Failed(hc, HB) und Static Me(low end punk, K) zeigen, wie unterschiedlich gut punk sein kann.
Vorher gibts ein Gespräch mit anschließender Diskussion zum Thema: 'Krise und Aufstand - England im Sommer 2011'
Achtung: Beginn 17h!!! Es gibt Kaffee und Vegane Kuchen.

Ort: AZ Köln

Veranstalter: kraakekonzerte & kritisch-lesen.de





az-koeln.org
Ort: Autonomes Zentrum Köln VeranstalterIn: siehe Beschreibung
21.
 
Montag   Sicherungsverwahrung
   
19:00   Anti-Repression
 

Sicherungsverwahrung

Die Sicherungsverwahrung ist das Instrument des Staates, um Menschen, die als gefährlich für die Gesellschaft eingestuft werden, nach einer Strafverbüßung auch weiterhin weggesperrt zu halten. Im Extremfall kann sie bedeuten, dass ein Mensch nicht mehr aus der Gefangenschaft frei kommt.

Wir wollen bei unserem Anti-Repressions-Café im Mai mit einer 30minütigen Fernsehreportage in das Thema einführen und dann die Sicherungsverwahrung aus linksradikaler Sicht diskutieren. Danach werden wir den Dokumentarfilm "Auf Teufel komm raus" zeigen, in dem Reaktionen von "Bürger_innen" und Rechten auf die Freilassung von Sicherungsverwahrten zu sehen sind, die aufgrund von Urteilen des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs entlassen wurden.

Anti-Rep-Café 21. Mai 2012, 19 Uhr
mit EA-Beratung

LC 36: Ludolf-Camphausen-Straße 36
nahe Bf. West, KVB-U 3, 4, 5

von EA-Köln, Rote Hilfe Köln, Demosanis Köln
in Zusammenarbeit mit dem Autonomen Knastprojekt Köln
Ort: LC36 VeranstalterIn: Ermittlungsausschuss (EA) Koeln
Montag   Ägyptischer Frühling - Zwischen Revolution und Militärherrschaft
   
20:00   Vortrag
 

Ägyptischer Frühling - Zwischen Revolution und Militärherrschaft
Mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad

Mo., 21. Mai 2012, 20.00 Uhr

Friedensbildungswerk

Obenmarspforten 7-11 in Köln

Eintritt: 5 €

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und geht nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Das soll erst nach der Präsidentschaftswahl geschehen, die am 23. und 24. Mai stattfinden soll.

Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär ging wiederholt gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird.

Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Maikel Nabil Sanad

Maikels Bruder Mark Sanad war in einer Solidaritätsgruppe für Maikel in Kairo aktiv, die beharrlich für die Freilassung eintrat.
berichtete als Kriegsdienstverweigerer Anfang 2011 auf seinem Blog ausführlich über vom Militär verübte Menschenrechtsverletzungen. Er wurde daraufhin zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach einer großen internationalen Kampagne wurde er Anfang 2012 vorzeitig begnadigt.


Die Veranstaltung in Köln wird durchgeführt von: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Köln und Friedensbildungswerk Köln.

Eine Veranstaltungsreihe mit Stationen in Köln, Bremen, Berlin, Hamburg, Leipzig, Lahnstein, Mainz, Landshut, Ravensburg und Münster, Mai 2012. Nähere Informationen unter 069-82375534 oder www.Connection-eV.de/article-1591.

Träger der Veranstaltungsreihe sind: Connection e.V., Amnesty International, Bund für Soziale Verteidigung und DFG-VK Bildungswerk Hessen

Wir danken für die Förderung durch den Evangelischen Entwicklungsdienst und den Katholischen Fonds.
Ort: Friedensbildungswerk VeranstalterIn: siehe Beschreibung